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Einspeisemanagement für Photovoltaik- und Wind- kraftanlagen mit mehr als 30 kW installierter Leistung 

         

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Die zukünftigen Energieversorgungskonzepte sind gekennzeichnet durch dezentrale Standorte vieler Erzeugungsanlagen. Durch diese Dezentralisierung der Energieversorgung verschieben sich die Energieströme im Netz. So fließen an Tagen mit hoher Sonnenein-strahlung die Energieströme aus Süddeutschland in Richtung Norden und umgekehrt bei starkem Wind aus den Windkraftanlagen im Norden zu den Verbrauchern im Süden. Dies erfordert auf Seiten der Netzbetreiber zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung des Netzbetriebs um bei niedriger Bezugslast und hoher Einspeisung eine regionale Überlastung des Stromnetzes zu vermeiden. Im EEG sind daher Maßnahmen vorgesehen, die es dem Netzbetreiber erlauben, mit einer ferngesteuerten Leistungsreduzierung dezentrale Erzeugungs-anlagen in ihrer Einspeiseleistung zu beschränken. Bei PV-Anlagen mit einer Ein- speiseleistung kleiner als 30kW kann der Anlagenbetreiber wählen zwischen einer dauerhaften Leistungsbeschränkung auf 70% der max. installierten Leistung kWp oder der Ausstattung seiner Anlage mit einer ferngesteuerten Leistungsreduzierung.

Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30kW müssen mit einer ferngesteuerten Leistungsreduzierung ausgerüstet werden. Anlagen mit einer installierten Leistung >100kW müssen darüber hinaus auch vom Betreiber mit einer Übertragungseinrichtung zur Messung und Übertragung der eingespeisten Ist-Leistung (Lastgangmessung) ausgerüstet werden. Diese Regelung gilt auch für Bestandsanlagen sofern sie ab dem 1. Januar 2009 in Betrieb gesetzt wurden. Diese müssen innerhalb einer Frist von zwei Jahren nachgerüstet werden.

  

Datenkommunikation mit dem Netzbetreiber

Bei großen Anlagen mit einer Einspeiseleistung von mehr als 100kW bzw. in Regionen mit einem großen Anteil an dezentralen Energieerzeugern ist der Einsatz von Panasonic-Einspeisemanagern sinnvoll. Diese kommunizieren über das genormte Fernwirkprotokoll IEC60870-5-101 bzw. -105 mit der Leitstelle des Netzbetreibers und übertragen im Abstand von jeweils 15 Minuten die Einspeiseleistung der Erzeugungsanlage und ermöglichen somit dem Netzbetreiber eine kontinuierliche Lastgangmessung.

Sofern das Risiko einer lokalen Netzüberlastung ansteigt kann der Netzbetreiber dann ebenfalls über den Panasonic-Einspeisemanager die Leistungsreduktion veranlassen.  Damit kann der Netzbetreiber einen lokalen Ausfall des Stromnetzes durch Überlast und damit auch einen Ausfall der Eigenerzeugungsleistung wirkungsvoll verhindern.

 

Lastgangmessung

Bei Bestandsanlagen kann die Messung der Einspeiseleistung einfach und ohne Eingriff in die Wechselrichter mit Hilfe des EcoPowermeters KW1M erfolgen. Am Einspeisepunkt der Energieerzeu-gungsanlage wird ein EcoPowermeter installiert, der mit Hilfe von Stromwandlern den Einspeisestrom misst und die momentane Istleistung berechnet. Darüber hinaus kann dieses Gerät neben anderen Parametern noch die Blind- und Wirkleistung ermitteln. Die Montage der Stromwandler ist durch Klappkerntechnologie einfach durchzuführen, die stromführenden Leitungen müssen dabei nicht aufgetrennt werden. Für größere Anlagen stehen Wandler bis zu 400 A zur Verfügung. Optional können die Messwerte mit Zeitstempel in einer SD-Speicherkarte im csv-Fileformat gespeichert werden.

  

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